Kurzporträt des Deutschen Spendenparlaments

Das Deutsche Spendenparlament versteht sich als Kompetenzgremium für gute Taten, das zudem den Spendern besondere Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte einräumt.

Der als gemeinnützig anerkannte Trägerverein "Deutsches Spendenparlament e.V." wurde Ende 2002 gegründet mit dem Ziel, durch eine gezielte Förderung der Spendenbereitschaft und besondere Spendenaktionen Geldmittel zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte (aus fast allen steuerlich anerkannten Bereichen) zu akquirieren. Gefördert werden können z.B. Projekte im den Bereichen Umwelt- und Tierschutz, Gesundheit, Entwicklungshilfe, Kinder- und Jugendarbeit, Bildung und Erziehung, Altenpflege, Völkerverständigung, Verbraucherschutz, Wohlfahrt u.a..

Ab einer Spende von 1000 € erhält ein Spender für das laufende Kalenderjahr Sitz und Stimme im Deutschen Spendenparlament und wirkt an der Verteilung der Geldmittel an gemeinnützige Projektträger mit. Über die Verteilung der Gelder wird kollektiv bei der jährlich einmal stattfindenden Sitzung des Deutschen Spendenparlaments beraten und abgestimmt.

Dem Spendenparlamentarier (MdSP) steht das Vorschlagsrecht für Projekte vor, die bei der Mittelverteilung bedacht werden sollen. Spendenparlamentarier haben das Recht, frei zu wählen, ob sie ihre eigene Spende einem bestimmten Projekt oder einem bestimmten Zweckbereich oder einem beliebigen guten, gemeinnützigen Zweck zukommen lassen wollen. Dabei gilt die 100 % Garantie: Die Spende des Spendenparlamentariers wird vollständig ohne jegliche Abzüge dem Träger des begünstigten Projekts überwiesen.

Die Spendenparlamentarier werden in der Öffentlichkeitsarbeit des Spendenparlaments und der begünstigten Projekte einbezogen. Die jährliche Sitzung des Spendenparlaments hat gesellschaftlichen Event-Charakter.

Maximal 100 Parlamentssitze werden vergeben.

Transparenz und Glaubwürdigkeit sind eine wichtige Maxime des Deutschen Spendenparlaments. Der Trägerverein orientiert sich an den Empfehlungen des Deutschen Spendenrats (www.spendenrat.de) für den sorgsamen Umgang mit Spendengeldern und erstellt seinen Jahresabschluss (2015) nach den neuen Grundsätzen des Deutschen Spendenrates e.V. in der Fassung vom 5.5.2010.

 

Weitere Unterlagen:

 

Erklärung_zu_den_Grundsätzen_2016

 

Selbstverpflichtungserklärung 2016/1

 

Selbstverpflichtungserklärung 2016/2

 

Selbstverpflichtungserklärung 2016/3

 

Prüfungskatalog für Kassenprüfer 2015/1

 

Prüfungskatalog für Kassenprüfer 2015/2

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier auf dieser Website unter den entsprechenden Rubriken wie z.B. "Spendenparlamentarier" und "Projekte".

 

 

 

  • Stimmen zum Spendenparlament

Walter Hirche

Ehemaliger Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

"Ihre Initiative erachte ich als sehr ehrenwert. Nur die vielen Spenden, in Deutschland größtenteils von Privatpersonen, machen einen großen Teil gemeinnütziger und karitativer Projekte erst möglich."
  • Spendenparlamentarier im Porträt

Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast

Parl. Staatssekretärin im Bundesinnenministerium a.D.

"Nicht auf den Staat warten - zupacken!"